- 29/05/2020
- By Tobias Kosmalla
- In News aus der Branche
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Wohnmobil starten und los – was noch vor wenigen Monaten möglich war, geht jetzt nicht mehr. Mit etwas gezielter Planung wird das Reisen durch Deutschland dennoch ein Erfolg für alle Beteiligten. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie bei den Ferien mit dem Caravan achten sollten und was wo erlaubt ist.
Camping-Plätze sind auf Reisende mit Wohnmobil vorbereitet
Camping-Urlaub mit dem Caravan ist für viele eine Traumvorstellung. Wenn Sie trotz der momentanen Situation an Ihren Reisevorhaben festhalten wollen, ist dies kein Problem. Schließlich haben sich viele Campingplätze in den letzten Wochen darauf vorbereitet, „Caravaning mit Abstand“ möglich zu machen. In den unterschiedlichen Bundesländern Deutschlands gibt es allerdings verschiedene Vorgaben der jeweiligen Landesregierungen. Welche Einschränkungen auf Corona zurückzuführen sind und was Sie beachten müssen, um trotzdem entspannt zu urlauben, erfahren Sie hier.
Die Regeln für Camping-Urlaub in Baden-Württemberg bis Mecklenburg-Vorpommern
Baden-Württemberg: Öffnung für alle Camper ab 29. Mai
Bayern: Öffnung für autarke Camper ab 30. Mai, Sanitäranlagen bleiben zu
Berlin: für autarke Caravans seit 25. Mai, keine Sanitäranlagen verfügbar
Brandenburg: autarke Camper ab 25. Mai, Sanitäranlagen geschlossen
Bremen: Campen im Wohnmobil seit 18. Mai erlaubt
Hamburg: autarke Camper seit 13. Mai, Maximalbelegung 60 %
Hessen: autarke Caravans seit 15. Mai, Sanitäranlagen bleiben zu
Mecklenburg-Vorpommern: für alle Camper ab 25. Mai, maximale Belegung 60 %
Campen trotz Corona von Niedersachsen bis Thüringen
Niedersachsen: Campen erlaubt, maximale Belegung 50 %
Nordrhein-Westfalen: Camping-Urlaub uneingeschränkt möglich
Rheinland-Pfalz: autarke Fahrzeuge ab 18. Mai, nicht-autarke Caravans ab 10. Juni
Saarland: Campen erlaubt, 75 % Belegung ab 25. Mai, Vollbelegung voraussichtlich ab 2. Juni
Sachsen: Campen seit 15. Mai erlaubt
Sachsen-Anhalt: seit 15. Mai für autarke Caravans, ab 28. Mai für nicht-autarke Fahrzeuge
Schleswig-Holstein: für autarke Camper seit 18. Mai, Sanitäranlagen geschlossen
Thüringen: Campen seit 15. Mai möglich
Corona bedeutet Einschränkung der Reisefreiheit – welche Vorteile haben Camper?
Urlaub mit dem Wohnmobil steht für große Flexibilität. So können Sie Ihre Reiseroute bei der entsprechenden Buchungslage jederzeit den gegebenen Bedingungen anpassen und auf andere Orte ausweichen. Die Mehrzahl der Camping-Plätze in Deutschland hat bereits auf die schwierige Lage reagiert und ermöglicht eine kostenlose Stornierung Ihrer Buchung zwischen sieben und vierzehn Tage vor Anreise. Andere Anbieter wandeln Ihre bereits erfolgte Anzahlung bei Absage aus Kulanz in einen Gutschein um. In jedem Fall lohnt es sich daher, sich über die Absage-Bedingungen des Camping-Platzes zu informieren. Sind diese günstig, sollten Sie sich schon frühzeitig einen Stellplatz sichern. Dies gilt besonders für die bevorstehenden Sommerferien.
Viele Gemeinschaftsflächen bleiben zu
Generell sind bei den meisten Camping-Plätzen in Deutschland die Gemeinschaftsflächen per Verordnung geschlossen oder nur eingeschränkt zugänglich. Reisende in einem autarken Wohnmobil haben in dieser besonderen Situation also einen eindeutigen Vorteil. Hinzu kommt, dass Camper bei der Anreise zum Urlaubsort kein anderes Verkehrsmittel beanspruchen. Die Ansteckungsgefahr ist für sie dadurch deutlich minimiert. Die Parzellen auf den Campingplätzen sind meist großzügig bemessen und machen das Abstandhalten leicht. So können Sie beim Camping-Urlaub die Distanz zu Ihren Nachbarn selbst wählen und sind trotz Corona auf der sicheren Seite.